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Exkursion Kuba
koloniales Erbe 02.-18-02.2015

Preis: 19,80 Euro
Bestellung bei Fr. Bianca Braun unter: bianca.braun (@) tuwien.ac.at

Cover – Kuba 2015

Cover – Kuba 2015

W.E. Lorenz und A. Jonas (Hrg.)
Digitale Architektur und Raumplanung
200 Seiten (21x21cm)
ISBN: 978-3-200-04396-1
2015, Vienna

Auszug:
W.E. Lorenz und A. Jonas
Kuba im kolonialen Erbe, S.2-4

Kuba ist ein im Wandel begriffener Inselstaat: Zwischen kolonialem Erbe, amerikanischem und russischem Einfluss, gebeutelt durch seine geopolitische Lage in einer sich stetig verändernden Welt. Das Institut hat die Chance erkannt noch einmal Kuba als Land des Bewahrens und der Improvisation zu erleben bevor die Öffnung zum Westen eine stärkere Veränderung mit sich bringt. Sowohl der Zugang zu einer größeren Palette an Ressourcen aber auch ausländische Interventionen werden Neuanschaffungen an die Stelle des allgegenwärtigen Bewahrens von Vorhandenem treten lassen. Noch steht die Mangelwirtschaft im Kontrast zur – verglichen mit anderen lateinamerikanischen Ländern – guten Bildungs- und Gesundheitsversorgung der kubanischen Bevölkerung. Inwiefern es auch hier zu Veränderungen kommen wird, ist noch nicht absehbar.

flying bricks
algorithmisches Entwerfen

Preis: 12,80 Euro
Bestellung bei Fr. Bianca Braun unter: bianca.braun (@) tuwien.ac.at

Cover – FlyingBricks 2015

Cover – FlyingBricks 2015

W.E. Lorenz, G. Wurzer und S. Swoboda (Hrg.)
Digitale Architektur und Raumplanung
98 Seiten (21x21cm)
ISBN: 978-3-200-04108-0
2015, Vienna
mit einem Vorwort von Wienerberger Ziegelindustrie GmbH

siehe auch: http://www.wettbewerbe.cc/storynr/article/flying-bricks-digitale-architektur-und-raumplanung/

Abstract:
Die Gestaltung von Fassaden mit Sichtmauerwerk ist in der Architektur ein komplexes Thema. Diese ist und war in vielen Staaten der Europäischen Union seit Jahren ein fixer Bestandteil der architektonischen Form (siehe Niederlande, Belgien, Deutschland, Italien usw.). In Österreich dagegen verlor diese Technik seit der Epoche des Historismus kontinuierlich an Bedeutung. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch die Wärmedammverbundsysteme (WDVS), die eine billigere Bauweise zuließen und durch geringere Wandstärken zu einer Erhöhung der Nutzflächen führten (und damit eine Steigerung des zu erzielenden Erlöses ermöglichte).
Während das Sichtziegelmauerwerk im öffentlichen Auftrag noch zum Einsatz kommt, ist es im privaten Bereich nahezu verschwunden. Das hat die Abteilung Digitale Architektur und Raumplanung zum Anlass genommen um zusammen mit dem größten heimischen Ziegelhersteller, der Firma Wienerberger, ein kleines digitales Entwerfen zu diesem Thema anzubieten.
Im Zuge der Lehrveranstaltung wurden historische sowie innovative Ziegelverbundsysteme analysiert um daraus neue gestalterische Anwendungsgebiete zu finden. Zur einfacheren Handhabung wurden dabei algorithmische Lösungsmethoden angewandt. Diese beziehen sich nicht nur auf die Kombination der konstruktiven Standardformate des Herstellers Wienerberger, sondern auch auf mögliche gestalterische Komponenten, wie beispielsweise Kunst am Bau, Farbgestaltung oder Sonderformate.

Auszug:
W.E. Lorenz und G. Wurzer
NetLogo und Voxelisierung, S.9-18

Bei der Verwendung von NetLogo, einer Multi-Agenten-Programmiersprache, zur Erstellung von Sichtziegelmauerwerken bedarf es der Klärung einiger Fragestellung. Diese werden in einzelnen Abschnitten erörtert: Agenten zur Entwurfsfindung (welche Grundvoraussetzung sind notwendig, wie wird die Denkweise beeinflusst), Importieren und Voxelisierung (nachdem die NetLogo Welt aus Zellen besteht, ergeben sich neue Herausforderung für das Einlesen und die Verarbeitung von Daten), Definieren der Startposition (wo beginnt der Agent mit seinem Weg), Wegfindung über Zellen (wie findet der Agent seinen Weg), NetLogo Programme – Der Einstieg (einfache Programme, die das Arbeiten mit NetLogo vereinfachen), Exportieren (die Ergebnisse werden exportiert um in CAAD-Programmen weiter bearbeitet werden zu können).

W Lorenz und G. Wurzer
move in and out, S.31-38

Der Entwurf resultiert ausschließlich aus dem Algorithmus selbst, der das Versetzen der einzelnen Ziegelsteine definiert. Demzufolge verschiebt sich zunächst jeder nachfolgende Ziegelstein um einen definierten Wert aus der Fassadenachse nach außen in Richtung Straßenraum, bis entweder eine bestimmte Anzahl von Schritten erreicht wurde oder der Ziegelstein aus der erlaubten maximalen Fassadenfläche herausragt. In beiden Fällen ändert sich dann die Richtung des Versatzes und der Vorgang wiederholt sich in die entgegengesetzte Richtung, das heißt zunächst zum Innenraum hin bis wieder eine der beiden Abbruchkriterien zum Tragen kommt.

W Lorenz, G. Wurzer
Sine Curve, S.39-45

Der Entwurf ergibt sich wie schon bei Move in and out ausschließlich aus dem Algorithmus, der bestimmt, wie die einzelnen Ziegelsteine gesetzt werden. Beim Programm Sine Curve folgt die Spur der Ziegelsteine nunmehr einer Sinuskurve, wobei der Benutzer den Faktor für die Amplitude einstellt und den Ausschlag der Kurve dadurch direkt beeinflusst. Während bei Move in and out sämtliche Ziegelsteine innerhalb der Fassadenfläche zu liegen kommen, ist das nunmehr lediglich für die Referenzlinie der Fall.

brickster style
digitales Entwerfen eines Kulturzentrums in Wien-Meidling

Preis: 12,80 Euro
Bestellung bei Fr. Bianca Braun unter: bianca.braun (@) tuwien.ac.at

Cover – BricksterStyle 2014

Cover – BricksterStyle 2014

W.E. Lorenz, G. Wurzer, S. Swoboda (Hrg.)
Digitale Architektur und Raumplanung
64 Seiten (21x21cm)
ISBN: 978-3-200-03662-8
2014, Vienna
mit einem Vorwort der Bezirksvorsteherin Votava (1120 Wien)

Abstract:
Auf dem Standort der sogenannten “Ziegelhäuser” (1869-70) des Architekten Wilhelm Flattich – dem Gebäudekomplex in der Eichenstraße Nr. 13-23 – sollte ein Kulturzentrum entworfen werden. Am Beginn des Entwurfsprozesses stand die kritische Auseinandersetzung mit der von den Studierenden selbst gewählten Nutzung (aus einem Pool an Möglichkeiten), um aus den Faktoren Standort, Nutzung und Bestand ein Konzept für die Anbindung an die Stadt, die Funktionalität und die interne Erschließung zu erstellen. Als Herausforderung galt dabei den Inselcharakter, der sich aus dem Standort zwischen der stark befahrenen Eichenstraße, dem stark frequentierten Meidlinger Bahnhof und der Bahngleise ergibt, im Entwurf zu berücksichtigen.

Auszug:
W.E. Lorenz und G. Wurzer
Algorithmisches Denken, S.7-10

In diesem Artikel wird der Frage nachgegangen in wie fern im Entwurfsprozess, durch die Zerlegung in separat lösbare Teilbereiche, neue Perspektiven eröffnet und mögliche Alternativen bereitgestellt werden können.

Research

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